Veröffentlicht in DIY, Food, Rezepte, Trends

❤ Mix dir deine Kokosmilch…

Eine Idee muss Wirklichkeit werden können, oder sie ist nur eine eitle Seifenblase

Berthold Auersbach

Für viele Bewohner Asiens zählt Kokosmilch zu den Grundnahrungsmitteln. Mit der zunehmenden Beliebtheit der asiatischen Küche hat sie aber längst auch in den Europa Einzug gehalten. Bei der Kokosmilch, um die es in meinem Beitrag geht, handelt es sich also nicht um die in der Kokosnuss enthaltene Flüssigkeit, das Kokoswasser – nein, Kokosmilch muss erst aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss hergestellt werden.

❤ Warum ist Kokosmilch so gesund?

Kokosmilch ist reich an Vitaminen, Nährstoffen und Mineralien. Dazu gehören insbesondere Kalium, Natrium, Eisen und Magnesium. Unseren Vitaminhaushalt versorgt diese köstliche „Milch“ mit Vitamin C, B1, B2, B3, B4, B6 und Vitamin E. Die Kokosnuss ist von Natur aus eine eher fetthaltige Frucht. Und so enthält Kokosmilch selbst einen Fettanteil von etwa 20 Prozent, das bedeutet: 100 Milliliter enthalten 197 Kalorien. Trotzdem ist die cremige „Milch“ eine gesunde pflanzliche Alternative zu Sahne. Bei den Fetten der Kokosnuss handelt es sich um hochwertige, gesunde Fettsäuren. Die mittelkettigen Fettsäuren wandern nicht direkt auf die Hüfte, sondern werden schnell verdaut und vom Körper in Energie umgewandelt.

❤ Wofür kann Kokosmilch genutzt werden?

Es gibt unzählige Möglichkeiten für die Verwendung von Kokosmilch. Hier habe ich einige Beispiele aufgelistet:

Asiatische Eintöpfe, allerlei Suppen, etwa Kürbiscremesuppe oder Kokos-Garnelensuppe, Gemüsepfannen, Linsengerichte, Curries mit und ohne Fleisch. aber auch für Smoothies, Müslis, Kuchen, Cocktails ist Kokosmilch eine ideale Zutat.

❤ Kokosmich selbermachen: Wie funktioniert´s ?

Kokosmilch ist mittlerweile in den meisten Lebensmittelmärkten, Bioläden und natürlich in Asiashops erhältlich. Auch in Form von Kokosdrinks als verdünnte Variante – oft mit Reis- oder Mandeldrink gemischt – und im Tetrapack erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Beim genauen Lesen der Inhaltsstoffe findet sich darin leider nur mehr ein Bruchteil der nahrhaften Substanzen der Kokosnuss, ganz abgesehen davon, dass ihre Verpackung alles andere als umweltfreundlich ist.

Deswegen zeige ich euch hier, wie ihr selbst daheim Kokosmilch herstellen könnt:

1.) Nimmm eine Tasse geraspelte Kokosflocken und gib sie in einen Standmixer. Wie schon in meinem Beitrag zu Smoothies https://kramurilove.blog/2020/04/09/%e2%9d%a4-smoothie/ beschrieben, verwende ich dafür den Nutribullet: https://amzn.to/2RPtQJw.

2.) Fülle den Mixbehälter bis zur maximalen Höhe mit Wasser auf. Ich verwende abgekochtes und danach ausgekühltes Wasser – muss aber nicht sein.

3.) Mixe den Inhalt so lange bis die Kokosflocken sehr fein zerkleinert sind. Mit dem Nutribullet, den ich verwende, dauert das ca. eine Minute. Ich mixe für 30 Sekunden und wiederhole nach einem kurzen Stopp den Vorgang noch einmal. Bitte, finde selbst heraus, wie das bei deinem Gerät funktioniert.

4.) Lege ein engmaschiges Baumwolltuch in ein Sieb und seihe deine Kokosmilch ab. Wenn dir die Herstellung von Pflanzenmilch gefällt und du das öftere machen möchtest, dann lohnt sich möglicherweise die Anschaffung eines Nussmilchbeutels. Ich verwende hierfür einen Nussmilchbeutel von Ecooe: https://amzn.to/3bl6jI7.

5.) Die abgeseihte Flüssigkeit ist deine Kokosmilch. Der feste verbleibende Rückstand in deinem Sieb eignet sich hervorragend zur Verwendung in Müslis oder als Ersatz für Mehl beim Backen. Du siehst, alles wird verwertet, es bleibt kein Abfall!

Da die Milch sehr fetthaltig ist, kannst du sie beliebig mit Wasser verdünnen und strecken. Im Kühlschrank hält sie ein bis zwei Tage. Daher mein Tipp: Fülle sie in Gläser und friere sie portionsweise ein. Beim Einfrieren in Gläsern achte bitte darauf, sie nur zu max. zwei Drittel zu befüllen, da ansonsten Gefahr besteht, dass sie zerspringen, weil sich die Flüssigkeit beim Einfrieren ausdehnt.

Auf diese Art und Weise kannst du nicht nur deinen gesunden Kokosdrink selbst herstellen, sondern auch Mandel-, Hafer-, Seam- oder Cashewdrinks!

Aus der frischen Kokosmilch habe ich mir diesen köstlichen Smootie gemixt:

❤ Hier kommt ein neues Smoothierezept:

1 Banane, 1 Spalte Zuckermelone, 1 Dattel, Saft von einer Orange, frische Blätter von Basilikum, Rosensalbei und Zitronenverbene, je 1 Teelöffel Leinsamen und Hanfsamen, frische Kokosmilch und etwas Wasser

❤ Jetzt wird gebacken…

Die festen Rückstände aus deiner Milchproduktion – die gemahlenen Mandeln, Haferflocken und Kokosraspeln – kannst du mit diesem Rezept zu Muffins weiterverarbeiten.

Ich habe mich für ein Rezept mit Topfen, weißer Schokolade und Himbeeren entschieden. Das Ergebnis waren köstliche, saftige Muffins, die einem Soufflé ähnelten!

❤ Hier kommt das Rezept:

3 Eier, 120 g Zucker, 200 g Topfen, 50 g Kokosraspel, 50 g Haferflocken, 50 g Mandelmehl, 100 g gehackte weiße Schokolade, 1 Hand voll Himbeeren, eine halbe Packung Backpulver.

Eier trennen und das Eiklar zu Schnee schlagen. Butter, Dotter und Zucker schaumig rühren. Topfen hinzufügen und vermengen. Mandeln, Kokos und Hafer unterrühren. Zum Schluss den Schnee, Schokolade und Himbeeren unterheben.

Wie immer verwende ich zum Mixen der Zutaten meine seit langem bewährte KitchenAid: https://amzn.to/2KgPdiz. Fülle die Masse in kleine Förmchen und backe diese bei 180° bis sie goldbraun sind.

Serviere die kleinen Küchlein mit Sahne und setze eine Himbeere als Krone drauf.

Gutes Gelingen und Guten Appetit!

Alles Liebe

Kramurilove

KRAMURILOVE ist mein kreativer DIY und LIFESTYLE BLOG. Hier erwarten dich Geschenkideen, DIY- Anleitungen, köstliche Rezepte, Tipps für glutenfreie Leckereien, Natur- und Gartenideen, Praktisches und Nützliches, Dekoideen, Bilder, Reisetipps, Freizeittipps, Vintage-Inspirationen, Rätsel, Überraschungen und Geheimnisse…

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❤ Smoothie…

Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen.

Winston Churchill

Nun ist es soweit! Der Frühling ist angekommen und vor uns liegt eine sonnige Woche. Viele von uns stecken voller Tatendrang und Energie und fühlen sich motiviert, bisher aufgeschobene Ideen in die Tat umzusetzen. In Häusern und Wohnungen wird geputzt, geräumt und gebacken. Wer das Glück hat, einen Balkon, eine Terrasse oder einen Garten sein eigen zu nennen, bekommt vielleicht Lust mit ersten Kräuter, Blumen und Gemüsepflänzchen Frühlingsstimmung einziehen zu lassen.

Die Coronakrise, die unser aller Leben gegenwärtig bestimmt, bringt uns in die für die meisten von uns ungewohnte Situation mehr Zeit in unserem Zuhause zu verbringen, als das unser Alltag üblicherweise zulässt. Das fordert uns natürlich auch dazu auf diese ungewohnt viele Zeit in den eigenen vier Wänden mit unterschiedlichen Aktivitäten zu füllen und – ob allein, zu zweit oder im Familienkreis – hoffentlich auch zu genießen. Verfolgt man die Einträge in den sozialen Medien, dann genwinnt man den Eindruck: Es wird erstaunlich viel gebacken und gekocht – neue Rezepte werden ausprobiert und die Ergebnisse danach auch fleißig gepostet.
Warum also nicht einmal einen SMOOTHIE ausprobieren?

Und genau um ihn geht es in meinem heutigen Beitrag: Um diesen köstlichen, in allerlei Farben und Geschmacksrichtungen erhältlichen SMOOTHIE.
Bestimmt kennt sie beinahe jede/r von euch, diese vitaminreichen, dickflüssigen, pürierten Obst- und Gemüsesäfte. Die darin enthaltenen Zutaten, ihre Farbe und ihr Geschmack sprechen für sie. Auch in Supermärkten werden Smoothies längst zum Kauf angeboten. Dabei sollte uns aber klar sein, dass so ein selbst frisch zubereiteter Smoothie jedes Supermarktangebot um Längen schlägt. Nicht nur, weil er preiswerter ist, sondern weil in einem frisch zubereiteten Smoothie auch alle Nährstoffe erhalten bleiben und nicht zuletzt auch, weil du selbst bestimmst, welche Zutaten du in dein Getränk hineinzaubern möchtest.

Einen lustigen Spruch habe ich übrigens vor kurzem gelesen:

“ Was heute ein Smoothie ist, wurde früher Babynahrung genannt“.

Also, so ganz stimmt das auch wieder nicht, aber natürlich schmecken Smoothies nicht nur Erwachsenen, auch Kinder lieben sie.

Zusammensetzung

Grundsätzlich gilt: Du kannst Obst, Gemüse, Grünzeug mischen, alles was dir schmeckt, kannst du verwenden. Als natürliches Süßungsmittel eignen sich Bananen, Datteln, Rosinen, Honig, Ahornsirup, Kokosblütenzucker, Agavendicksaft…

Die meisten Vitamine enthalten frisch geerntete Zutaten, und natürlich ist es fein, dafür regionale Produkte zu verwenden und beim Süssen anstatt Zucker die natürliche Süsse von Früchten zu nutzen.

Mittlerweile gibt es ja eine Fülle von Rezepten, trotzdem möchte ich euch hier mein Lieblingsrezept präsentieren:

❤ Hier kommt eines meiner absoluten Lieblingsrezepte:

1 Banane

Saft von einer Orange

eine Hand voll Himbeeren oder Heidelbeeren

1 Teelöffel Leinsamen

Basilikum, Veilchen, Gänseblümchen, Minze

Wasser

Extratipp: Verwende Kokosmilch oder Kokosreismilch anstelle von Wasser

Mit so einem Smoothie kannst du gut in den neuen Tag starten.

Ein Tipp: Gib Leinsamen und Haferflocken in deinen Smoothie. So sättigt er dich länger, außerdem enthalten sie Ballaststoffe, die obendrein entgiftende Wirkung haben.

Gänseblümchen und andere Wildkräuter enthalten Bitterstoffe und Flavonoide und sind daher sehr gesund. Im Sommer verwende ich zusätzlich zu essbaren Blüten verschiedene Minzearten, auch Rosensalbei schmeckt gut. Ausprobieren, was schmeckt, ist die Devise!

Wie auch schon in meinem Beitrag, in dem es um Brennnesselsuppe und Bärlauchaufstrich mit Veilchen ging ( https://kramurilove.blog/2020/03/27/%e2%9d%a4-der-fruhling-bittet-zu-tisch/), gilt: Achte bitte darauf, dass du nur Pflanzen sammelst, die abseits von vielbefahrenen Straßen oder stark gedüngten Feldern wachsen, und nur solche, die du genau kennst.

Wer auf der Suche nach köstlichen Orangen in Bio-Qualität ist, für den habe ich hier einen Link zu einem Online-Shop einer kleinen landwirtschaftlichen Kooperative Mallorca. Dort kann man Orangen in Bio-Qualität bestellen. Es gibt auch Zitronen, Grapefruits, Mandeln und vieles mehr. Einfach einmal nachschauen…
https://www.fetasoller.com/de/mallorca-shop.php/shop/kat/snacks_suesses/mandeln?gclid=CjwKCAjw7LX0BRBiEiwA__gNw_5fmas1t48UjbzulLHqFXUF7jLX2DPOgXn0QMJK1t07a3bFOK7dShoCRYUQAvD_BwE.

❤ Jetzt wird gemixt

Zum Mixen eignet sich sowohl ein herkömmlicher Pürierstab als auch ein Standmixer. Nachdem wir bei uns zuhause regelmäßig Smoothies trinken, habe ich mir einen Nutribullet gegönnt. Das ist ein kleiner Standmixer, mit hoher Drehzahl, der alles blitzschnell zerkleinert – auch Nüsse. Das Ergebnis ist ein supercremiger Smoothie. Ich kann den Nutribullet aus meiner Küche nicht mehr wegdenken: https://amzn.to/2xN6SeJ.

Achte bei der Dosierung der Menge darauf, nicht mehr süßes Obst zu verwenden, als du auch so essen würdest. In flüssiger Form lässt es sich viel einfacher zu sich nehmen und das Sättigungsgefühl tritt nicht so schnell ein. Auch der Fruchtzucker sollte nicht ganz außer Acht gelassen werden.

Streng genommen besteht ein richtiger Smoothie aus Kräutern, Obst, Gemüse und Wasser. Sobald man Milch beimengt ist es schon ein Milchshake. Dennoch schmeckt so ein Shake mit Kokosreismilch oder purer Kokosmilch hervorragend!

Die hübschen Gläser, in denen ich meinen Smoothie serviert habe, sind ein Geschenk von meinen Freundinnen. Sie haben die ideale Größe und sind einfach toll und der Strohhalm aus rostfreiem Metall ist immer wieder verwendbar. https://amzn.to/2JHA1e3

Gutes Gelingen!

Alles Liebe

Kramurilove

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